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Moderlieschen

Das Moderlieschen (Leucaspius delineatus) erscheint oft in kleinen Wasseransammlungen ohne erkennbaren Ursprung, es heißt auch Mutterloseken/Moderloseken oder Muttlosen und bedeutet soviel „mutterlos“, da man früher annahm es entstehe ohne Eltern nur aus der Fäulnis heraus.
Es wird aber auch mit Muttchen, Modke oder Malinchen, mit der Bedeutung „Mutter“ oder „Mütterchen“ bezeichnet.

Tatsächliche wird es mit seinen Eiern durch andere Tiere (Wasservögel, Insekten oder mit Wasserpflanzen oder mit sonstigen Objekten durch den Menschen) zwischen den Gewässern verbreitet. Diese Wechselbeziehung zwischen den verschiedenen Tieren wird „Karpose“ genannt, ein Verhältnis zum Vorteil des einen, aber ohne erkennbare Benachteiligung des anderen. Die konkrete Verbreitung der Eier nennt sich „Phoresie“, bei der ein Tier ein anderes durch Anheftung (aktiv oder passiv) zur Ortsveränderung nutzt.

 

Literatur:
Frischbier, H.:
Preussisches Wörterbuch: Ost- und westpreussische Provinzialismen in alphabetischer Folge
2. Band: L-Z – Nachträge und Berichtigungen, Berlin, 1883

Arnold, A. & Längert, H:
Das Moderlieschen
2. Aufl., Neue Brehm-Bücherei Nr. 623, 1995

Riehl, R.; Arnold, A. & Patzner, R.A.:
Die Eier heimischer Fische. – 10. Moderlieschen – Leucaspius delineatus (HECKEL, 1843) (Cyprinidae)
Z. Fischk., Band 3, Heft 1, 1995



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