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Der Tierarzt als Nazi-Tieranwalt ?!

Zierfische, Krankheiten, Heilkunde, Tierarzt, Fischkrankheiten, Fischphysiologie, Fischbiologie, Fachliteratur

 

Bei der Beschäftigung mit dem Tierarzt-Beruf sind wir auch auf die Deklarationen der Berufsordnungen gestoßen, welche ihn zum "Schützer" erklären.

Interessante Erläuterungen genau zu diesem Thema bietet:

Schäffer, J. & König, L.: Der deutsche Tierschutz - Ein Werk des Führers! - Zum Umgang mit ideologisch kontaminierten Begriffen der NS-Zeit, DTBl 9, 2015

zum Download bereitgestellt vom Herausgeber, dem Bundestierärztekammer - Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V.:
www.bundestieraerztekammer.de/btk/dtbl/archiv/artikel/9/2015/Der-deutsche-Tierschutz-ein-Werk-des-Fuehrers

 

Unsere weitere Beschäftigung mit dem Tierschutzgesetz führte uns dann parallel auch zur Kommentierung des Reichstierschutzgesetz von 1933, in welcher auch der Tierarzt explizit erwähnt wird.

 

Nun sind die Zeiten des letzten deutschen Mittelalters eigentlich recht lange vorbei, obgleich im Rahmen der Evolution bisher keine große Weiter-Entwicklung zu erwarten ist und die gesamte Existenz des Menschen in geologischen, sogar nur biologischen Maßstäben insgesamt auch weit weniger als nur ein "Fliegenschiss" innerhalb der Zeitrechnung ist, trotzdem muss die Eigenbetitelung der Tierärzteschaft nicht zwangsläufig "antidemokratisch" bedingt sein!

 

Wenn wir uns als Beispiel die Berufsordnung der TK Nordrhein anschauen, dann finden wir:

Die Tierärztin/der Tierarzt ist berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten [...]

[...]

Der Tierarzt ist der berufene Schützer der Tiere.

https://www.tieraerztekammer-nordrhein.de/images/docs/Berufsordnung_gltig_Januar_2018.pdf vom 07.12.2018

 

Es stellt sich hier die Frage wer beruft und welche Konsequenzen eine solche Berufung haben muss!

Praktisch ist es dem akuten Verwender möglicherweise auch egal, es schmückt!

Wie lassen sich aber solche moralischen Maßstäbe mit einer primitiven Gewinnerzielungsabsicht und dem Anschein eines narzisstischen Opportunismus tatsächlich vereinbaren?

Zu dieser sich uns elementar ergebenden Frage finden wir bisher nur die Antwort "Gar nicht!" als passend.

Wir vermissen dahingehend eine grundsätzlich öffentlich diskutierte Auseinandersetzung der Berufsschaft, sowie des individuellen Praktikers (soweit wir "ihn" kennengelernt haben), aber auch eines jeden Tierhalters mit diesem Aspekt, jedenfalls soweit, daß sich die o.g. Frage bei uns nachhaltig einstellt!

 



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