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Tierheilpraktiker

Zierfische, Krankheiten, Heilkunde, Tierarzt, Fischkrankheiten, Fischphysiologie, Fischbiologie, Fachliteratur

 

siehe auch:

 

Nach eingehender Beschäftigung mit dem sogenannten "Tierheilpraktiker" kommen wir zu dem Ergebnis, daß dieser "Beruf" gesetzlich unterbunden werden muss, soweit er sich anmaßt ohne qualifizierte Basis-Kompetenz an kranken Tieren "herumzudoktern"!

Das Gleiche gilt nach unserem Ermessen selbstverständlich auch für Tierärzte, diese sind aber zunächst grundsätzlich qualifiziert und daher im Einzelfall zu bewerten. Bei Fischen sehen wir aber auch grundsätzlich den Tierarzt und bei Zierfischen auch den einfachen Fachtierarzt gleichermaßen als fragwürdig an!

 
Als äußerst lesenswert zeigt sich weiterhin:
Goldner, C.: Vorsicht Tierheilpraktiker! - "Alternativveterinäre" - Diagnose und Behandlungsverfahren, Alibri, 2006

Interessanterweise haben wir damals anscheinend zur gleichen Zeit vor Erscheinen des Buches uns mit den selben Inhalten beschäftigt und sind auch auf die gleichen "Auffälligkeiten" gestoßen, so im Besonderen auch zum Titelmissbrauch bestimmter Personen.

 

Unsere grundsätzliche Meinung:

Würde ein "Tierheilpraktiker" Qualität und Kompetenz wenigstens anstreben,
so wäre er "Tierarzt" geworden!

... und wäre ein "Tierheilpraktiker" kompetent, dann könnte er eine Inkompetenz unter Tierärzten aufdecken und Tierhaltern und Tieren als beratender "Tierheiltheoretiker" zur Seite stehen!

"Tierheilpraktiker" sind für uns lediglich ein Indikator für die Inkompetenz der Tierhalter, so im Besonderen aber nicht ausschließlich auch bei Fischen und ebenso ein Nachweis für die gesellschaftlich etablierte Dummgläubigkeit, fast uneingeschränkt vergleichbar mit sogenannten "Astrologen" (= Pseudo-logos)!

 

 

 

#Nachfragen:

 

 

Nachfrage vom 08.12.2018:

"Warum soll der Tierheilpraktiker ein Indikator für die Inkompetenz der Tierhalter sein?"

Gegenfrage: Was soll ein sogenannter "Tierheilpraktiker" können, das ein ordentlicher Tierhalter, der tatsächlich seinen Pflichten nach mind. §2 TierSchG nachkommt, nicht können müsste? Nichts!

Wäre jeder Tierhalter im notwendigem Maße ausreichend kompetent, dann würde sich die Frage nach solchen "Handlangern" gar nicht erst stellen!

Die Tierärzte (welche auch nur Erfüllungsgehilfen sind, aber "gelernte") tragen leider auch aktiv Ihren Teil zu diesem "Berufsphänomen" bei!

 

 

Nachfrage vom 12.12.2018:

"Es mag ja sein, daß es viele Scharlatane ohne Ausbildung gibt, aber mein Tierheilpraktiker hat studiert und ein Diplom!"

Wenn sich jemand "Diplom-Tierheilpraktiker" oder ähnliches nennt, dann betreibt er schlicht unlauteren Wettbewerb, der gesetzeswidrig ist!

Ein solches "Jodel-Diplom" kann jeder ausstellen und auch erhalten!

Wenn er "Tiermedizin" studiert hat, dann nennt er sich sicherlich nicht "Tierheilpraktiker", sondern "Tierarzt"!

 



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