FIBERI - Fisch(erei) Beratung Ritter 2018




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12V-Luftpumpe am Winter-Karpfenteich

Zierfische, Krankheiten, Heilkunde, Tierarzt, Fischkrankheiten, Fischphysiologie, Fischbiologie, Fachliteratur

SUCHWORTE: ELEKTRONIKBATTERIE - KARPFEN - TEICH

siehe auch:
 

 

Geldhauser und Gerstner schreiben:

[...]

Bei kleinen Winterungen mit bis zu 1t Fischbesatz genügt ein kleines Luftgebläse, Leistung etwa 200l Luft pro Stunde, das im Aquarienhandel weniger als 80 € kostet. Eine Schlepperbatterie, in einem Styroporkarton geschützt, betreibt den Luftkompressor 3 bis 4 Tage lang, bis sie nachgeladen werden muss.

[...]

Der Teichwirt, 8. Aufl., Eugen Ulmer Verlag, 2003

 

Ein "Schlepper" ist anders benannt ein Traktor oder "Trekker", somit die Batterie im weiteren Sinne eine KFZ-Batterie, welche i.d.R. als Starterbatterie kurze und hohe Ströme liefern soll, daher ist es fraglich, ob eine "Solarbatterie" nicht passender und evtl. langlebiger wäre.

Ebenso ist "3 bis 4 Tage" recht pauschal als Betriebszeitraum vor dem Nachladen, abhängig von der tatsächlichen Kapazität und weiteren Bedingungen wäre eine Tiefentladung oder sonstige Schädigung möglich, ein "Batteriewächter" als Tiefentladeschutz wäre stets sinnvoll. Abhängig von der real nutzbaren Kapazität bestimmt auch die Anzahl der Lade-/Entladezyklen die Lebensdauer.

Bei der Wahl der Luftpumpe muss auch aufgepasst werden, daß es sich um eine 12 Volt-Gleichstrom-Pumpe ("DC") handelt. Der Betrieb erfolgt in der Regel durch einen Elektromagneten, der bei einer Wechselstrom-Pumpe ("AC") mit 50 Hertz schwingt, bei Gleichstrom aber gar nicht funktioniert, da er durch fehlenden Pol-Wechsel nur als einfacher Magnet einmalig anzieht.

12 VDC-Geräte haben einen Wechselrichter eingebaut, welcher aus dem Gleichstrom einen Wechselstrom macht, daher sind sie auch teurer als die vergleichbaren "Steckdosen-Geräte"!

Diese kleinen Pumpen haben meist eine Leistung von 5W (Watt = Volt X Ampere), das sind umgerechnet [5VA / 12V] ≈ 0,42 A ... sagen wir mal so ca. 1/2 Ampere Stromstärke. Pro Tag mit 24 Stunden wäre dann eine Kapazität von 12 Ah (Amperstunden) fällig und zur Sicherheit eher mehr!

Im tiefen Winter ist die Batterie auch temperaturbedingt leistungsschwächer und sogar zerstörungsgefährdet, was wohl durch einen "schützenden Styroporkarton", zur Vermeidung einer fatalen Gefrierung und auch evtl. zur Erhaltung einer besseren Betriebstemperatur, abgewendet werden soll. Hier ist fraglich ob die Eigenwärme der belasteten Batterie auch reicht oder vielleicht parallel eine kleine Heizung sinnvoll oder sogar notwendig wäre, welche natürlich auch zur Entladung beiträgt. Die Luftpumpe sollte aber auch vor dem Gefrieren geschützt werden, aber daraus evtl. resultierend nicht zu warme Luft fördern!

Wenn mindestens diese Faktoren mitbedacht werden, so kann der Betrieb einer oder mehrerer Luftpumpen an/in geigneter Stelle/Weise (siehe Buch!) auch nachhaltig recht sinnvoll sein ...



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